Mittwoch, 30. September 2009

Orientation 2

Und wieder ein Morgen, der mit einem Anruf von unten begann! Naja, im Prinzip begann er damit, dass ich ab halb 7 nicht mehr schlafen konnte und mich sinnlos von einer Seite auf die andere gewälzt habe und irgendwann die anderen auch wach waren und wir gequatscht haben ;-) Und dann kam der Anruf 5 Minuten zu spät! :-D
Auf jeden Fall ging alles seinen gewohnten (nach einem Tag??) Gang und wir hatten bis viertel neun Zeit beim Frühstück zu sein und so weiter und so fort …
Dann begann wie am Tag zuvor auch die Orientation. Jody macht ihre Sache eigentlich richtig gut, denn sie bringt es so rüber, dass es jeder versteht, aber auch auf eine lustige und angenehme Art und Weise. Es macht eigentlich voll Spaß ihr zuzuhören. Dennoch, nicht jedes Thema, das sie anspricht interessiert mich und ich war auch ganz schön „jetlagged“, weshalb ich noch vorm Mittagessen Kopfschmerzen bekam und alle halbe Minute weggenickt bin! Zum Glück ergings den anderen nicht besser! ;-) :-P
Nach einer großen Stärkung, übergab Jody das Wort an einen von zwei Männern vom Roten Kreuz in Amerika! Er ist mit uns noch mal alle „Erste Hilfe“-Sachen durchgegangen und das auch auf eine total witzige Art! Der Typ war voll lustig drauf! ;-)
Am späten Nachmittag übernahm sein Partner Sam das Wort und erklärte uns ebenfalls noch mal, wie wir uns wann verhalten müssen und wen wir wie und wann und wo anrufen müssen! Alles zusammen war’s eigentlich voll interessant, aber so an sich total anstrengend!
Gegen viertel sechs hieß es dann: Alle raustreten! Naja fast, denn der Bus nach New York (Stadttour) fährt halb vorm Hotel ab, egal ob mit oder ohne uns! Und schließlich haben wir 65$ dafür bezahlt, also möchte ich dann davon auch was haben! :-)
Die Tour an sich war ganz schön gemacht, nur dadurch, dass es schon dunkel wurde und wir im Bus saßen, haben wir kaum Fotos machen können, noch dazu sind meine Batterien wiedermal alle leer gewesen! :-(
Wir haben ein paar Mal halt gemacht: Erst Rockefeller Center, wo wir auf dem Top oft he Rocks waren und ganz New York überblicken konnten! Es war unglaublich! Die ganzen superschönen Fotos von der NYer Skyline sind nichts dagegen! :-)
Aber kalt war es auch und dann hatten wir noch Zeit uns im Rockefeller umzuschauen und so, aber eigentlich war dort zu viel Zeit eingeplant, denn die hätten wir bei unserem Stopp am Time Square gebraucht. Dort hatten wir nur gute 37 Minuten für einen Rundblick und ein bisschen Shopping (I Love NY – T-Shirts!!!) und Fotos machen und so. Die letzten beiden Stopps waren ein Mal um uns die Freiheitsstatue anzuschauen und das andere Mal am Ground Zero! Dort ist es immer noch total komisch! Das Projekt, was die vor haben zu bauen ist total schön und ich hoffe, es wird so, wie die NYer sich das vorstellen! :-)
Bei dem ganzen Gerede über Erste Hilfe und so und die ganze Zeit „dial 9-1-1“ und dann abends Ground Zero, ist mir erst mal aufgefallen, dass das Datum 11.09. (in Amerika 9/11) die Emergency Number der United States ist! Das ist irgendwie schon makaber! Vorher ist mir das echt total gar ne in den Sinn gekommen!
Zurück von der NY-Tour bin ich eigentlich nur schnell duschen gegangen und ins Bett gefallen! Ich wollte nix anderes als schlafen!

Dienstag, 29. September 2009

Orientation 1

Nachdem ich ab halb vier immer mal wach war, wurden wir drei Mädels dann um sieben durch einen Telefonanruf von unten geweckt. Dann hieß es: Schnell im Bad fertig machen, denn ab halb acht bis viertel neun gab’s Frühstück und dann begann die Orientation im Meeting Room.
Es war zwischendurch total anstrengend, denn die ganze Zeit nur Englisch hören und sprechen (außer mit den anderen Deutschen) und dann von halb neun bis um 12 zugequasselt werden! :-(Aber ich hab’s überstanden und das mexikanische Mittagessen war ganz lecker. Dann hatten wir Bis um drei Freizeit, die wir in der Mall verbracht haben! :-) Typisch!! ;-)
Unsere Flugdaten zur Weiterreise zu unserer Gastfamilie hab ich nun auch und da steht, dass ich am Donnerstag dann noch mal 6-7 Stunden zu fliegen habe! :-(

Von um drei bis um sieben war dann wieder Meeting-time!
Zwischendurch hab ich dann versucht mein Julchen anzurufen, aber der einzige, der abgenommen hatte war ihr Papa – sie war noch auf Arbeit! :-(:-(

Nach dem Abendessen sind wir noch mal in die riesige Mall gestürzt und sind dann erst viertel 10 zurückgekommen.
Ich muss sagen, dass ich die anderen Mädels total nett finde bisher und es ist richtig schön, sie alle kennenzulernen, aber ich hab es immer noch nicht richtig verstanden, dass ich meine Familie und Freunde für so lange Zeit nicht richtig sehen werde!
Danach kamen noch ein paar Freundinnen von Daniela. Hab mir einfach nur meine Kopfhörer aufgesetzt und Christina gehört, während ich hier mit Schreiben angefangen habe :-)

Montag, 28. September 2009

Goodbye Deutschland!

An diesem Morgen klingelte mein Wecker schon halb sieben – bzw. wurde ich durch das Radio von meinem Bruder geweckt, da ich bei ihm übernachtet hatte, weil mein Zimmer ja zur Zeit nur noch ein totales Chaos ist! :-)
Naja, das hieß also für mich: Unnormal früh aufstehen und fit sein für eine laaaaaaaange Reise!
Halb acht ungefähr ist Maria dann zu uns gekommen, da sie mit zum Flughafen fahren wollte! Fand ich total nett! :-)
Gebraucht haben wir dann auch eine gute Stunde dorthin, wegen der ganzen dummen Baustellen auf der A4 Richtung Dresden im Moment! :-( Aber dort angekommen musste ich also nicht mehr lange warten, bis ich einchecken musste. Ich dachte ja erst, dass ich dort vielleicht noch andere Au Pairs treffen würde, aber Fehlanzeige! Ich war die Einzige!!!
Naja, nachdem ich meine Bordkarte bekommen und mein Gepäck aufgegeben hatte ging alles sehr schnell! Erst rüberschlendern zum Check-In und dann hieß es auch schon verabschieden von meinen Eltern und Robert und Maria! Eigentlich war’s total traurig, aber dadurch, dass ich das bis jetzt auch noch nicht richtig realisiert habe, dass ich jetzt ein Jahr von zu Hause weg bin, habe ich nicht mal geweint! Meine Familie und Maria auch nicht und dadurch war’s irgendwie komisch! Allgemein war das alle sehr strange – wie gesagt, hab’s einfach noch nicht gecheckt, was eigentlich so richtig los ist! Fühle mich wie Urlaub…
Naja, durch die Kontrollen bin ich gut durchgekommen und dann musste ich noch zwei Stunden warten, bis das boarding für den Flug nach Frankfurt a.M. begann. Danach ging alles noch schneller. Kaum war’s soweit, saß ich auch schon im Flugzeug – neben mir zwei Japaner oder zumindest irgendwelche asiatisch aussehenden Männer :-)
Nach guten anderthalb Stunden sind wir in Frankfurt gelandet und da war natürlich alles irgendwie laut und hektisch – überall rumrennende Menschen auf der Suche nach Anschlussflügen, anderen Menschen, Handgepäcke und und und! Zum Glück war alles gut beschriftet und deshalb habe ich Gate A55 für meinen Flug nach Newark schnell gefunden. Dort habe ich mir gleich einen Sitzplatz geben lassen und kaum hatte ich mich zum Warten hingesetzt, kam ein Mädchen auf mich zu und fragte mich, ob ich auch Au Pair wäre (kaum zu übersehen mit meinem schönen blauen APIA [Au Pair in America] – T-Shirt) und ich muss sagen, ich war froh eine gleichgesinnte unter all den Fremden gefunden zu haben! :-)
Jenny und ich haben dann im Flugzeug auch Plätze nebeneinander bekommen, aber erst nachdem wir tausendmal hin- und hergetauscht haben mit etlichen Leuten! ;-) So saßen wir also 8 ½ Stunden nebeneinander und haben natürlich auch gequatscht – sie kommt aus Bayern und ist leider mit Cultural Care Au Pair unterwegs, weshalb wir nicht zur gleichen Orientation gekommen sind! :-( Aber wir haben E-Mailadressen getauscht! :-)
Die lange Zeit im Flugzeug verging nicht nur durch quatschen und Musik hören, sondern auch durch den im Flugzeug gezeigten Film, den ich total doof fand und bei dem ich eingeschlafen bin ;-) Letztendes war das ganz gut, denn dadurch war ich nicht so tot wie viele andere, als wir dann endlich Newark erreichten. Das Essen im Flieger war auch gut und die Stewardessen waren total nett! :-)
Als Jenny und ich der Masse aus dem Flugzeug zur Passkontrollen gefolgt waren, haben wir auch noch andere Mädels mit meinem T-Shirt getroffen! War ich froh, denn das hieß, ich würde nicht die Einzige sein, die zur Orientation abgeholt wurde!
Unser Taxi (Bus) brauchte zwar noch ein bisschen, aber letzten Endes kam es doch noch! ;-)
Zu sechst plus Fahrer gings dann nach Stamford (CT) zum Holiday Inn Hotel. Die Fahr dauerte etwa noch mal 1 ½ Stunden, die ich die meiste Zeit mit dem Fahrer quatschend verbracht hab – die meisten der anderen haben schon halb geschlafen. War voll cool eigentlich, denn der war total lustig drauf und so! :-)
Im Hotel angekommen, kamen auch schon zwei Hotelboys (!) und haben unsere Koffer eingesackt und in die Lobby gebracht, während wir zum Meeting Room in der Etage darunter gelotst wurden. Dort saßen noch mehr Mädchen und wir bekamen alle eine kleinen Einweisung, ganz besonders darüber, was die nächsten Tage ablaufen würde!
Danach habe ich nur noch schnell meiner Familie zu Hause und meiner Gastfamilie bescheid gegeben, dass es mir gut geht und alles, denn mittlerweile ist es schon halb 2 nachts gewesen in Deutschland!
Als ich dann später in mein Zimmer kam standen überall Koffer rum und die zwei großen Betten im Zimmer waren schon bezogen – nur noch das kleine Beistellbett stand frei! Im Prinzip bin ich froh, dass ich das Bett in dieser Nacht hatte, denn die Regel ist: Jeder schläft mal auf dem „kleinen“ Bett! So hab ich in der Nacht, in der jeder nur noch schlafen will das Bett gehabt, das am unbequemsten scheint.
Nach einem kleinen Abendbrot habe ich dann auch meine Zimmergenossinnen kennengelernt: Ein Mädchen aus Thailand (deren Namen ich nicht aussprechen kann!) und eins aus Brasilien, die Daniela heißt. Wir verstehen uns eigentlich ganz gut. :-)
Nicht zu vergessen John. – einer der Hotelboys! Er liebt seine Arbeit total, das merkt man voll und der ist auch total cool drauf ;-)
Naja, wie gesagt, es war dann nix mehr los außer schlafen und das ging recht gut in dieser Nacht!